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Vom 17. Jh zum 18. Jh.

 

Das 17. Jahrhundert

Die älteste Stadtansicht von Semurbestellt von Philibert Espiard, dem damaligen Bürger-meister der Stadt- datiert von 1575. Dieses Gemälde, welches in der Stadtbibliothek unterge-bracht ist, ermöglicht es sich ein Bild von der Stadt vor dem großen Brand von 1593 zu machen, bei dem 270 Häuser in verschiedenen Stadtvierteln zerstört wurden.

Das Parlament richtete in Semur während der Zeit der Religionskriege eine Münzwerkstatt ein. Die Stadt war ebenfalls mit einem Bauwerk ausgestattet, in dem königliches Recht gesprochen und Haus des Königs (Logis du Roy) genannt wurde.




Das 18. Jh.

Unter Hinweis auf die in Semur wohnende intellektuelle Elite bezeichnete man die Stadt auch als "das Kleine Athen von Burgund ". Tatsächlich, Semur spielte immer noch seine Rolle als Hauptstadt des Auxois des 18. Jh.. Die Familie du Châtelet, deren mehrere Familienangehörige Statthalter und Vögte des Auxois waren, besaßen im Schlossviertel ein Herrenhaus. Das 1734 an die Stadt verkaufte Bauwerk wurde zu einem Krankenhaus umgewandelt, was eine Antwort auf die Bedürfnisse nach mehr Platz und der Gesundheitsfürsorge war. Jedoch wird von einem Teil des Herrenhauses die Raumaufteilung teilweise beibehalten und Teile des Mobiliars. Somit hinterlässt die bekannte Familie eine Spur.

Das ist außerdem das Zeitalter der großen Stadtplanungen. Ein bedeutendes Beispiel stellt die Brücke Pont Joly dar. Der Name leitet sich von Joly de Saint Florent ab, welcher Steuerein-nehmer für das Parlament von Burgund war und das für die Bauarbeiten notwendige Geld gewährte. Die Straßen rue de Paris, rue Pont Joly und rue Voltaire werden angelegt oder verbreitert gleichzeitig mit den Brückenbauarbeiten. Schließlichals Beispiel guten Willens der Stadtväter und ihrer Dynamik - wurden verschiedene Spazierwege angelegt, angepasst an die städtischen Freiflächen.